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Montag, 19. Januar 2009

Projekt „Nabucco“ für Europa

Bulgarien hat die Folgen des russisch-ukrainischen Gasstreits schmerzlicher als alle anderen EU-Mitglieder zu spüren bekommen. Obwohl die in Sofia regierenden Sozialisten traditionell moskaufreundlich sind und am Anfang des Streits die russische Darstellung übernommen haben, die Ukraine habe den Streit provoziert, fordert der sozialistische Staatspräsident Georgi Parwanow nun, ein von Russland seit langem bekämpftes Pipeline-Projekt zu beschleunigen:Foreign embassies occupy some of Sofia's most ...Botschaften
Bild von Wikipedia
Nabucco. Über diese Leitung soll einmal über die Türkei Gas aus dem Kaspischen Raum, Zentralasien und dem Nahen Osten an Russland und der Ukraine vorbei nach Europa gelangen, doch das Vorhaben ist immer wieder ins Stocken geraten und stand sogar ganz in Frage.

Das vom österreichischen Erdöl- und Erdgaskonzern OMV geführte Nabucco-Konsortium hofft nun aber auf eine baldige Entscheidung. Dessen Geschäftsführer hofft Reinhard Mitschek sagte vergangene Woche, 2010 solle mit dem Bau begonnen werden, von 2013 an soll das erste Gas geliefert werden. Die Pipeline, die von der Türkei über Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich führen soll, wird von der EU als eines ihrer wichtigsten Infrastrukturprojekte angesehen.
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Quelle : FAZ

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Donnerstag, 7. Februar 2008

RWE ist sechster "Nabucco"-Partner

Das Gas-Pipeline-Projekt "Nabucco", das unter Federführung der österreichischen OMV steht, bekommt heute einen weiteren starken Partner: Der deutsche Energiekonzern RWE beteiligt sich als sechster strategischer Partner an dem Projekt, das damit einen deutlichen Auftrieb erhält.
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Bulgariens Energie- und Wirtschaftsminister Petar Dimitrov betonte, dass die geplante "South Stream"-Leitung, mit der der russische Versorger Gazprom gemeinsam mit der italienischen ENI im großen Stil russisches Gas nach Europa bringen will, kein Gegensatz zu Nabucco sei. "Mit zwei alternativen Quellen wird es einen Preiswettbewerb geben, ohne alternative Quelle einen Monopolpreis", sagte Dimitrov laut bulgarischer Nachrichtenagentur BTA. Ein Teil der "South Stream"-Leitung mit einer Gesamtlänge von 900 Kilometern soll durch das Schwarze Meer und Bulgarien verlaufen. Bulgarien habe die richtige Entscheidung getroffen, beiden Projekten, Nabucco und South Stream, eine Chance zu geben, sagte der Minister.
Quelle: Der Standard.at


Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE wird sechster Partner im Gas-Pipeline-Projekt Nabucco.
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Für RWE ist diese Leitung auf längere Sicht eine bedeutende Investition zur Diversifizierung der Bezugsquellen von Erdgas. Der Konzern bewegt in Europa derzeit rund 40 Milliarden Kubikmeter Erdgas im Jahr.
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Wichtige Lieferländer sind Russland, Norwegen, die Niederlande und - für den britischen Markt - Großbritannien. Die in der Erdöl- und Erdgasförderung tätige Tochtergesellschaft RWE Dea ist vor allem in Nordafrika engagiert.
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Nabucco ist eines der größten Infrastrukturvorhaben in Europa und wurde vor sechs Jahren von den nationalen Energiegesellschaften ins Leben gerufen. Neben OMV gehören die türkische Botas, die bulgarische Bulgargaz, die rumänische Transgaz und die ungarische MOL dem Konsortium an.
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Der Baubeginn der Nabucco-Pipeline ist für 2009 geplant, von 2012 an wird sie voraussichtlich Gas liefern. Die Gesamtkapazität wird in der Endausbaustufe 25 bis 31 Milliarden Kubikmeter im Jahr betragen. Das wäre weniger als ein Zehntel des heutigen Gasverbrauchs in Europa.
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Quelle FAZ.NET


Links

Freitag, 25. Januar 2008

Russlands Gaspolitik: "Der Todesstoß für Nabucco"

Russland, Serbien und Bulgarien vereinbaren umfangreiche Kooperationen im Energiesektor - und torpedieren mit "South Stream" das europäische Pipeline-Projekt "Nabucco".
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Der russische Energieriese Gazprom wird die Kontrolle am serbischen Erdölmonopolisten NIS übernehmen und zahlt für eine Beteiligung von 51 Prozent 400 Millionen Euro. Im Gegenzug hat Gazprom zugesagt, die Erdgas-Pipeline "South Stream" auch über serbisches Gebiet zu führen.
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Bei dem Projekt mit einem Volumen von zehn Milliarden Euro ist eine Pipeline von Russland über den Boden des Schwarzen Meeres nach Bulgarien geplant, und von dort weiter nach Serbien und in andere europäische Länder.
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Das Problem der Europäer

Das Problem dabei: "South Stream", an dem auch der italienische Versorger ENI beteiligt ist, steht in direkter Konkurrenz mit dem europäischen Gemeinschafts-projekt "Nabucco". Diese Pipeline soll einst Gas über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis ins niederösterreichische Baumgarten leiten.

Quelle : Die Presse

Mittwoch, 23. Januar 2008

Unternehmen aus Russland wollen Investitionen in Bulgarien ausbauen

Russische Unternehmen wollen ihre Investitionen in Bulgarien ausbauen. Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag bei den Verhandlungen mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten Sergej Stanischew in Sofia. "Die Investitionsmöglichkeiten der russischen Unternehmen wachsen, und zwar im hohen Tempo.
Quelle russland ru

Dienstag, 22. Januar 2008

Bulgarien kassiert mit Pipeline-Deals

Russland und Bulgarien haben den Bau der Gaspipeline South-Stream durch Bulgarien fixiert. Dennoch steht Bulgarien auch hinter der Nabucco-Pipeline, sagt der bulgarische Vize-Energieminister Valentin Invanov ...
Laut Aussagen bulgarischer Regierungsmitglieder soll Bulgarien jährlich „mehrere hundert Millionen Dollar" an Durchleitungsgebühren kassieren. „South Stream" wird von der russischen Gazprom gebaut, insgesamt sollen zehn Milliarden € investiert werden, auf den Bulgarien-Teil entfallen 1,4 Milliarden €.

Quelle: Wirtschafts Blatt

Bücher: Bulgarien, Sofia

National Statistical Institute (www.nsi.bg)