Österreichisches Know-how in Bulgarien gefragt – Investitionen in Winter- und Wellness-Tourismus, zusätzlich stehen EU-Fördergelder bereit
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Für Bulgarien wird der Tourismus ein zusehends ähnlich wichtiger Wirtschaftsfaktor wie für Österreich. Gegenwärtig erfolgen gerade in Bulgariens Gebirgsregionen hohe Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und in den Bau von Hotels und Zusatzeinrichtungen. „Österreichisches Know-how ist dabei gefragt und die Chancen für österreichische Unternehmen an Projekten teilzuhaben stehen gut“, berichtet Michael Angerer, österreichischer Handelsdelegierter in Bulgarien. Besonders gute Chancen sieht Angerer in den Bereichen Wintertourismus sowie Kur- und Wellness-Tourismus. Angerer: „Ein zusätzliches ‚Zuckerl’ ist diesbezüglich, dass mit hohen Förderungen aus EU–Strukturfonds gerechnet werden kann.“
Aus diesem Grund hatten die Außenwirtschaft Österreich (AWO) und die österreichische Außenhandelsstelle Sofia eine Wirtschaftsmission für österreichische Unternehmen organisiert, um sich vor Ort ein Bild von den Möglichkeiten zu Kooperationen oder Export zu machen. Angerer: „Unsere Wirtschaftsmission war die ideale Möglichkeit den österreichischen Teilnehmern Entscheidungsträger der bulgarischen Gemeinden, Investoren sowie potentiellen Vertriebspartnern vorzustellen.“ Neben dem Schwerpunkt Tourismus wurden auch Projekte im Abwasser- und Abfallwirtschaftsbereich präsentiert.
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Quelle: oe-journal
Mittwoch, 2. April 2008
Bulgarien investiert in den Tourismus – Österreich kann davon profitieren
Mittwoch, 5. März 2008
Osteuropa: 150 Neuinvestprojekte von Österreich aus geplant
Rund 150 Neuinvestitionsprojekte stehen von Österreich aus in Osteuropa an. Erstes Ziel: Rumänien, Bulgarien, Russland und Ukraine. Unternehmen aus Energie - und Wasserversorgungsbereich besonders offensiv.
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Das ergibt die aktuelle Erhebung zum Geschäftsklima-Index Miittelosteuropa, den die OeKB gemeinsam mit Reuters zum vierten mal erhoben hat. Befragt werden 400 Entscheidungsträger von Osteuropa-Headquarters in Österreich.
40 Prozent der Auslandsniederlassungen werden ausgebaut, neue Märkte erschlossen, zeigt eine heutige Aussendung.
Quelle: Wirtschaftsblatt
Freitag, 15. Februar 2008
Derzeit bin ich Österreicherin
Katarina pflegt als eine von 20 Bulgarinnen in Tirol legal - 55-jährige Frau aus Plovdiv betreut einen 79 Jahre alten Mann
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Innsbruck - "Heute ist ein spezieller Tag." Katarina Pemcheva strahlt. Dieser Satz ist in nahezu perfektem Deutsch gesprochen. "Ich bin genau einen Monat hier", sagt sie und betont, wie schön es hier doch ist. Die 55-jährige Frau aus Plovdiv betreut einen 79 Jahre alten Mann. "Herr Josef ist sehr intelligent, er hat eine große Bibliothek und ich lese alles, was ich verstehe, am liebsten Bücher über Geschichte und Religion", erzählt Katarina. Jeden Tag, seit einem Monat, studiert Katarina auch die österreichischen Tageszeitungen. "Derzeit bin ich Österreicherin", sagt sie, "wenn Deutschland gegen Österreich im Fußball gewinnt, dann bin ich traurig." Zuhause in Bulgarien unterstützt Katarina den Fußballklub "Lokomotiv". Und während der EURO 08 will sie unbedingt in Tirol sein und mitfiebern.
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Katarina plant, sechs Wochen in Schwaz bei Herrn Josef zu sein und dann heimzufahren nach Plovdiv. Entweder mit dem Bus direkt, 20 Stunden dauert die Fahrt Innsbruck - Plovdiv oder sie leistet sich einen Billigflug
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Quelle: der Standard
Freitag, 1. Februar 2008
Goldgräberstimmung in Bulgarien
Oberösterreich will von der Goldgräberstimmung in Bulgarien – angeheizt durch die seit heuer geltende Flat Tax von zehn Prozent auf alle Einkommen – noch mehr profitieren.
Bald sollen in Bulgarien mehr als die derzeit 50 heimischen Firmen tätig sein, hofft Wirtschaftskammerpräsident Rudolf Trauner nach einem Besuch in Sofia.
Österreich ist mit bisher insgesamt 2,2 Milliarden Euro bereits Direktinvestor Nummer 1 im jungen EU-Land. 350 Firmen der Alpenrepublik sind in Bulgarien operativ tätig; 50 davon sind aus Oberösterreich, weiß der Handelsdelegierte der Wirtschaftskammer in Sofia, Michael Angerer.
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Hans Asamer, Immobilien-Unternehmer aus Ohlsdorf, zieht auch hier seine Kreise. Neuson reißt man mit Bau-Raten von 20 Prozent pro Jahr die Maschinen aus den Händen. Hödlmayr profitiert von der Nachfrage nach Logistik und Spritzgussmaschinen von Engel werden gebraucht. Der Schwertransport-Experte Felbermayr aus Wels hat kürzlich 500 Tonnen durch Bulgarien bewegt.
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Bulgarien ist nicht nur wegen der Flat Tax auf Einkommen von zehn Prozent attraktiv. Auch an Körperschaftssteuer (KöSt) wird maximal zehn Prozent kassiert. Die Inflation bremst sich heuer auf erträgliche elf bis zwölf Prozent ein. Die Arbeitslosenrate hat sich bei sieben Prozent eingependelt.
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Sofia hat keine funktionierende Müllabfuhr. Bis 2012 müssen alle Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern eine Kläranlage haben.
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Im Tourismus wird eine Verdreifachung der Wertschöpfung von derzeit 2,4 Milliarden Euro bis 2013 prognostiziert.
Quelle: OÖ Nachrichten.at