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Freitag, 14. März 2008

Bulgarien: Beziehungen nach Sofia sind Geld wert

Der Wintersportort Bansko blüht auf - dank politischer Beziehungen nach Sofia und lokalen Geldgeber. Andere Tourismusorte müssen selber schauen, wie sie weiterkommen.

Bansko, Velingrad. Alle sind gleich, manche gleicher. Wer in Bulgarien politische Beziehungen
nach Sofia hat und einen lokalen Geldgeber bei der Hand, der hat es offenbar leichter. Wie bespielsweise der Skiort Bansko im westbulgarischen Gebirge. Binnen zehn Jahren ist Bansko von einem Bauerndorf zu einem ambitionierten Skiort geworden, in dem nächstes Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach Weltcup-Abfahrtsrennen ausgetragen werden. Velingrad, der zwei Stunden entfernte Kurort mit Heilquellen, hat weder den Draht nach Sofia noch einen eigenen Geldgeber bei der Hand. Velingrad muss selber schauen, wie es seine Ausbaupläne realisiert. Aber das habe auch seine Vorteile, sagt die Managerin des Infocenters für Klein- und Mittelbetriebe, Daniela Salkina: "Wir wachsen dafür organisch und langsamer. Sünden wie in Bansko bleiben uns erspart."

Chancen für Investoren aus Österreich

Sünden wie zu viele Hotels und Appartments und unzulängliche Kanalisation, Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, Strom- und Gaszufuhr. Bansko ist schnell gewachsen, für Grundsätzliches blieb offenbar wenig Zeit. Jetzt hat Bansko "seriöse Probleme in der Infrastruktur". Bürgermeister Alexander Kravarov appellierte kürzlich anlässlich einer Wirtschaftsmission an österreichische Investoren, doch zu investieren und die Infrastruktur zu verbessern. In Bansko sei der politische Wille und das Geld von der First Investment Bank da gewesen, so Salkina. "Der politische Wille zählt in dem Fall mehr als das Geld."

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Quelle: Wirtschafts Blatt

Mittwoch, 5. März 2008

Osteuropa: 150 Neuinvestprojekte von Österreich aus geplant

Rund 150 Neuinvestitionsprojekte stehen von Österreich aus in Osteuropa an. Erstes Ziel: Rumänien, Bulgarien, Russland und Ukraine. Unternehmen aus Energie - und Wasserversorgungsbereich besonders offensiv.
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Das ergibt die aktuelle Erhebung zum Geschäftsklima-Index Miittelosteuropa, den die OeKB gemeinsam mit Reuters zum vierten mal erhoben hat. Befragt werden 400 Entscheidungsträger von Osteuropa-Headquarters in Österreich.

40 Prozent der Auslandsniederlassungen werden ausgebaut, neue Märkte erschlossen, zeigt eine heutige Aussendung.
Quelle: Wirtschaftsblatt

Bücher: Bulgarien, Sofia

National Statistical Institute (www.nsi.bg)