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Freitag, 10. Oktober 2008

EU-Abgeordneten machen sich Bild von EU-Regionalförderung in Bulgarien

Location of European Atomic Energy CommunityBildquelle: Wikipedia

Regionalpolitiker und Haushaltskontrolleure des Europäischen Parlaments haben sich Ende September, Anfang Oktober bei Ortsbesuchen in Bulgarien ein Bild von den Problemen des Landes bei der Verwendung von EU-Strukturhilfen gemacht. Die EU-Kommission hatte im Juli entschieden, die EU-Mittel für Bulgarien einzufrieren bis die Regierung unter Beweis stellt, dass sie die ordnungsgemäße Verwendung der EU-Beihilfen gewährleisten kann.

Es geht um über 500 Millionen Euro, die dem neuem EU-Mitgliedsland eigentlich helfen sollten, seine Infrastruktur zu verbessern und wirtschaftlich zum Rest der Union aufzuschließen.

Zwei Behörden, die die EU-Mittel bisher verwalteten, wurde die Zulassung durch die Kommission aberkannt. Bulgarien müsse, hieß es in einer Mitteleilung der EU-Exekutive, noch sehr viel stärker unter Beweis stellen, dass es die EU-Mittel ordnungsgemäß verwalten kann.

Bisher könne das Land noch keine nennenswerten Ergebnisse in der Bekämpfung von Bestechung und organisiertem Verbrechen verzeichnen. Auch bei der Bekämpfung der Korruption auf höchster politischer Ebene habe Bulgarien keine Fortschritte erzielen können, kritisierte die Europäische Kommission. Die Entscheidung die Zahlungen einzufrieren stützte sich insbesondere auf Untersuchungen des EU-Amtes zur Betrugsbekämpfung OLAF.
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Die Kommission hatte bereits im Juli klar gemacht, dass die Zahlungen wieder aufgenommen werden, wenn die Missstände abgestellt worden sind.
Quelle: Europäisches Parlament

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Donnerstag, 27. März 2008

Bulgarien ratifiziert EU-Vertrag von Lissabon

Bulgarien hat am Freitag den Vertrag von Lissabon zur Reform der Europäischen Union ratifiziert. Das Parlament in Sofia billigte das Reformwerk mit 195 zu 15 Stimmen, 30 der 240 Abgeordneten waren abwesend. Der Vertrag sei die Grundlage, die EU effektiver, transparenter und zugänglicher zu machen, sagte Ministerpräsident Sergej Stanischew vor der Abstimmung. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso begrüßte den Schritt in einer Stellungnahme.

Quelle:PR Inside

Samstag, 15. März 2008

Inflation in Eurozone weiter angeheizt

Der hohe Ölpreises und die gestiegenen Lebensmittelpreise lassen die Inflation in der Eurozone auf 3,3 Prozent ansteigen, in der gesamten EU blieb die Teuerungsrate unverändert
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Die niedrigsten Teuerungsraten gab es im Februar in den Niederlanden (2,0 Prozent), Deutschland, Portugal und Schweden (je 2,9 Prozent) sowie Österreich und Italien (je 3,1 Prozent). Die höchsten Inflationsraten wurden in Lettland (16,5 Prozent), Bulgarien (12,2 Prozent) und Estland (11,5 Prozent) gemessen.

Quelle: der Standard

Der Bundesrat will das bilaterale Abkommen zur Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien ausdehnen.

Der Bundesrat will das bilaterale Abkommen zur Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien ausdehnen. Erneut werden bei dieser Frage von der Regierung nicht die Interessen der Schweiz sondern diejenigen der EU vertreten. Dieser Beschluss kommt einer Kapitulation vor den Forderungen der Europäischen Union gleich. Die SVP verurteilt den Beschluss des Bundesrates, welcher zustande kam, ohne dass die unhaltbaren Forderungen der EU im Steuerbereich vom Tisch sind.
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Solange diese Situation anhält, dürfen keine weiteren Zusagen gemacht werden. Die Europäische Union muss in der Steuerfrage jetzt sofort und klar zurückstecken. Ohne die unwiderrufliche, verbindliche Verpflichtung der EU, dass die steuerliche Souveränität der Schweiz nicht weiter in Frage gestellt wird, kann die Personenfreizügigkeit keinesfalls auf Rumänien und Bulgarien ausgeweitet werden. Es ist daran zu erinnern, dass mit diesem Beschluss allen Bürgerinnen und Bürgern von Rumänien und Bulgarien das Recht gegeben wird, in die Schweiz einzuwandern, um hier zu arbeiten!

Quelle: Schweizerische Volkspartei

Donnerstag, 14. Februar 2008

VIER PFOTEN begrüßt Modell eines modernen europäischen Tierschutzgesetzes

"Durch dieses neue und im besten Sinne europäische Tierschutzgesetz verfügt Bulgarien als eines der jüngsten Mitglieder der EU nun über das höchste Tierschutzniveau der 27 Mitgliedstaaten," sagte Dr. Marlene Wartenberg, Leiterin des VIER PFOTEN Europabüros in Brüssel. "Verantwortungsbewusstsein und Respekt für Tiere als 'fühlende Wesen', wie es im europäischen Vertrag lautet, zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Gesetz. Wir hatten zwar gehofft, dass es in der gleichen Form zur Abstimmung kommen würde, wie der Entwurf lautete, sind daher nicht ganz zufrieden, doch das wichtigste Signal ist, dass der Tötung von Streunerhunden ein Ende gesetzt wurde."

Ein Schlüsselelement des Gesetzes ist die Aufnahme der Methode des sogenannten Fangens, Kastrierens und Wiederaussetzens ("Stray Animal Care", SAC) als einen Weg, die Population der Streunerhunde auf humane Weise zu kontrollieren. Diese Methode wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen und bereits von einigen Stadtverwaltungen in Bulgarien angewendet, so auch in der Hauptstadt Sofia.
Quelle :Finanznachrichten.de


Mittwoch, 13. Februar 2008

Bulgarien, Polen, Rumänien: Wirtschaftliche Schlusslichter

Deutschland lag im Jahr 2005 mit 115 Prozent über dem Durchschnittswert der EU. Dabei rangiert Hamburg - mit 202 Prozent auf Platz vier in der gesamten EU - deutlich an der Spitze vor Oberbayern (165,6), Darmstadt (157,7) und Bremen (157,1). Das Statistische Amt der EU (Eurostat) wies darauf hin, dass der Vergleich des regionalen Brutto-Inlandsprodukts pro Einwohner...

Von den 69 Regionen mit weniger als 75 Prozent des EU- Durchschnitts befinden sich 15 in Polen, acht in Rumänien, sieben in Tschechien und je sechs in Bulgarien, Griechenland und Ungarn. Die einzige deutsche Region in dieser Gruppe ist Brandenburg-Nordost mit 74,2 Prozent. Andere deutsche Regionen mit besonders geringem Brutto- Inlandsprodukt pro Kopf sind Mecklenburg-Vorpommern (78,3), Chemnitz (79,6), Thüringen (80,4), Lüneburg (82,0), Sachsen-Anhalt (82,3) und Brandenburg-Südwest (83,8 Prozent).

Bulgarien stoppt Millionen-Betrug mit EU-Agrarzahlungen

Bulgarien hat die unrechtmässige Zahlung von EU- Agrarsubventionen von mehr als 10 Millionen Lewa (5,1 Millionen Euro) verhindert. Rund 5000 Bauern wollten mit überhöhten Angaben über ihr Agrarland mehr Geld aus Brüssel beziehen als ihnen eigentlich zusteht, berichteten bulgarische Medien am Dienstag. Diese Landwirte dürfen nun nach Angaben der zuständigen Zahlungsagentur in Sofia binnen bis zu drei Jahren keine EU-Subventionen erhalten. 2700 von ihnen hätten in den Anträgen an Brüssel um mehr als 50 Prozent grössere Agrarflächen angegeben, als sie in Wirklichkeit anbauten.
Quelle: Basler Zeitung

Mittwoch, 23. Januar 2008

Ein Jahr in der EU: Bulgarische und rumänische Abgeordnete ziehen Bilanz

Vor gut einem Jahr sind Bulgarien und Rumänien der EU beigetreten. Innerhalb dieses Jahres fanden in beiden Ländern Wahlen zum Europaparlament statt – in Bulgarien im Mai und in Rumänien im November. Wir haben einige Abgeordnete gebeten, eine Bilanz des ersten Jahres in der EU zu ziehen.
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Marusya Lyubcheva (SPE, Bulgarien): „Bulgariens Bürger haben nun ein größeres Selbstbewusstsein, weil Bulgarien nun Teil der europäischen Familie ist. Bulgariens EU-Mitgliedschaft hat zu einer größeren wirtschaftlichen Stabilität geführt.
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Quelle: Europäisches Parlament

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Warum Rumänien erfolgreicher ist als Bulgarien

Seit fast einem Jahr sind Rumänien und Bulgarien EU-Mitglied, die wirtschaftliche Bilanz fällt für Rumänien weit besser aus als für Bulgarien.

  • ...der rumänische Markt dreimal so groß ist wie der bulgarische sowie die Nähe zu Frankreich
  • ...Die Rumänen haben nicht den gleichen Fehler wie die Bulgaren gemacht: das wirtschaftliche System zu wechseln, ohne die Vertreter der alten Macht abzulösen."
Der Quelle: Courier International

Bücher: Bulgarien, Sofia

National Statistical Institute (www.nsi.bg)