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Mittwoch, 25. Juni 2008

RWE mit verbindlichem Angebot für Beteiligung an bulgarischem Atomkraftwerk

ESSEN, GERMANY - FEBRUARY 23:  RWE CEO Harry Roels addresses the annual news conference February 23, 2007 in Essen, Germany. The German utility firm RWE increased its operating profits by 14% to Euro 6.1 billion. (Photo by Juergen Schwarz/Getty Images) *** Local Caption *** Harry RoelsHarry Roels RWE CEO
Bild von Getty Images Daylife
Der Essener Versorger RWE hat ebenso wie der belgische Konkurrent Electrabel sein angekündigtes verbindliches Angebot für eine Beteiligung am geplanten Atomkraftwerk in Bulgarien eingereicht. Es sei eine Offerte für 49 Prozent des Kraftwerks in Belene abgegeben worden, sagte ein RWE-Sprecher am Montag. Die bulgarische Elektrizitätsgesellschaft NEK hält 51 Prozent der Anteile des künftigen zweiten Atomkraftwerks in Bulgarien.
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Quelle: FTD.de

Zemanta Pixie

Dienstag, 15. April 2008

Bulgarien: Das Versprechen Zukunft

In der Donau-Gemeinde Belene wurde 1981 mit dem Bau eines Atomkraftwerks begonnen. Nun soll das Projekt erneut in Gang kommen. Im Ort hofft man auf Arbeitsplätze
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Bereits in den 70ern begann man, Orte für ein Atomkraftwerk zu sondieren. Die Wahl fiel auf Belene, drei Stunden von Sofia entfernt, am südlichen Donauufer an der Grenze zu Rumänien. 1981 wurde mit dem Bau eines Atomkraftwerkes begonnen, 1990 wurde der Bau wegen Geldmangels eingestellt. 2002 holte die Regierung Sakskoburggotski die AKW-Pläne aus der Schublade. Nachdem klar war, dass als Tauschhandel für den EU-Beitritt zwei Reaktoren des bestehenden AKW Kozlodui abgeschaltet werden müssen, wurde Belene zunächst für die gekränkten bulgarischen AKW-Lobbyisten, später für einen Großteil der Bevölkerung zu einer nationalen Fixidee. Seit Jänner 2008 ist es amtlich, besiegelt mit dem Handschlag zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Georgi Parvanov: Atomstroyexport, eine Tochter des russischen Staatsunternehmens Gazprom, wird das Kraftwerk errichten. Erneuter Baubeginn: Ende 2008, Anfang 2009.
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Der Ort braucht eine Kanalisation, neue Häuser, neue Straßen. Einen seitenlangen Aktionsplan hat die Gemeinde erstellt, auch an europäischen Programmen möchte man teilnehmen, Consultants sollen dabei helfen. Zwischen 2010 und 2012 sollen 5000 Bauarbeiter im Ort leben. 5000 Arbeiter, mehr als halb so viel wie die derzeitige Bevölkerung, die Wohnraum benötigen.
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„Spezialisten“ das Kraftwerk betreiben (geplante Eröffnung 2014/2015), soll der Ort profitieren: Handel und Tourismus sollen sich entwickeln, einen Business-Park will man an Land ziehen.
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Quelle: die Presse

Freitag, 7. März 2008

Atomkraftwerk in Bulgarien wird immer teurer

Ende März entscheidet sich in Bulgarien, wer den Zuschlag für die Beteiligung zum Betrieb eines neuen Atomkraftwerks in Belene erhält.
Fünf Bieter sind um den 49%-Anteil im Rennen, als Favoriten gelten die deutsche RWE sowie die im Besitz der französischen Suez-Gruppe befindliche Electrabel aus Belgien. Der noch rein staatlich kontrollierte Energiemonopolist Bulgariens NEK wird an dem neuen AKW 51% halten.
Der Auftrag für den Bau der umstrittenen neuen Blöcke ging bereits an das russische Unternehmen AtomStroyExport, wie zu erwarten, eine Tochter der Gazprom, aber auch Areva aus Frankreich und Siemens sind am Bau des AKWs, das ungefähr 2013-2014 ans Netz gehen soll, beteiligt. Die Kosten für das Projekt werden von offizieller Seite auf rund 4 Mrd EUR geschätzt.
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Quelle: Europa Lloyd

Montag, 4. Februar 2008

Fünf Mrd. Investition und 25.000 Arbeitsplätze

Die Bulgaren setzen alle ihre Hoffnungen auf die voestalpine. Sie wollen alles tun, damit die Linzer Stahlkocher ihr neues Werk in Varna am Schwarzen Meer bauen. Es handle sich um eine Investition von fünf Milliarden Euro und um rund 25.000 Arbeitsplätze,...
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„Das wäre die größte Auslandsinvestition in Bulgarien und die größte Auslandsinvestition Österreichs überhaupt“, betont Österreichs Handelsdelegierter in Sofia, Michael Angerer. Die Produktion von jährlich fünf Millionen Tonnen Flachstahl soll Ende 2012, Anfang 2013 anlaufen. Als ein Argument führen die Bulgaren an, dass zur selben Zeit das neue Atomkraftwerk Belene in Betrieb gehe, das mit 3,6 bis 3,7 Cent billigen Strom in der Region erzeugen werde.
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die Einführung einer generellen Einkommensteuer von zehn Prozent für alle (flat tax) dränge die Schattenwirtschaft zurück. Derzeit haben 350 österreichische Betriebe Niederlassungen in Bulgarien, Österreich ist das Land mit dem größten Investitionsvolumen. In nächster Zeit will unter anderem der Ziegelindustrielle Martin Leitl eine Produktion aufbauen.
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Sofia wird von Wien aus täglich sechsmal angeflogen, der Flug dauert lediglich 80 Minuten. 5000 Bulgaren studieren in Wien, nicht wenige Bulgaren sprechen Deutsch. 1,2 Millionen Bulgaren haben ihre Heimat nach der Wende 1989 verlassen.
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Quelle: Rundschau Online

Bücher: Bulgarien, Sofia

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