Harry Roels RWE CEO
Bild von Getty Images DaylifeDer Essener Versorger RWE hat ebenso wie der belgische Konkurrent Electrabel sein angekündigtes verbindliches Angebot für eine Beteiligung am geplanten Atomkraftwerk in Bulgarien eingereicht. Es sei eine Offerte für 49 Prozent des Kraftwerks in Belene abgegeben worden, sagte ein RWE-Sprecher am Montag. Die bulgarische Elektrizitätsgesellschaft NEK hält 51 Prozent der Anteile des künftigen zweiten Atomkraftwerks in Bulgarien.
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Quelle: FTD.de
Mittwoch, 25. Juni 2008
RWE mit verbindlichem Angebot für Beteiligung an bulgarischem Atomkraftwerk
Freitag, 7. März 2008
Atomkraftwerk in Bulgarien wird immer teurer
Ende März entscheidet sich in Bulgarien, wer den Zuschlag für die Beteiligung zum Betrieb eines neuen Atomkraftwerks in Belene erhält.
Fünf Bieter sind um den 49%-Anteil im Rennen, als Favoriten gelten die deutsche RWE sowie die im Besitz der französischen Suez-Gruppe befindliche Electrabel aus Belgien. Der noch rein staatlich kontrollierte Energiemonopolist Bulgariens NEK wird an dem neuen AKW 51% halten.
Der Auftrag für den Bau der umstrittenen neuen Blöcke ging bereits an das russische Unternehmen AtomStroyExport, wie zu erwarten, eine Tochter der Gazprom, aber auch Areva aus Frankreich und Siemens sind am Bau des AKWs, das ungefähr 2013-2014 ans Netz gehen soll, beteiligt. Die Kosten für das Projekt werden von offizieller Seite auf rund 4 Mrd EUR geschätzt.
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Quelle: Europa Lloyd
Mittwoch, 13. Februar 2008
Bulgarien plant Mega-Energieholding
Stromgesellschaft NEK, Bulgargaz, AKW Kosloduj und Kraftwerk Maritza istok 2 sollen noch heuer unter ein Dach.
Sofia - Bulgarien will seine wichtigsten staatlichen Energieunternehmen bis 2009 zu einer großen Energie-Holding zusammenschließen. Das gab Premierminister Sergej Stanischew nach einem Treffen mit den Parteichefs der beiden anderen Koalitionsparteien am Wochenende im Kurort Hissarja bekannt. Geplant sei der Zusammenschluss der Stromgesellschaft NEK (Nazionalna Elektritscheska Kompania), der Bulgargaz Holding, des Atomkraftwerks Kosloduj und des Wärmekraftwerks Maritza istok 2 sowie des gleichnamigen Bergwerks bis Jahresende.
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Die neue bulgarische Mega-Holding könnte sogar in den Nachbarländern investieren, so Stanischew.