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Freitag, 10. Oktober 2008

EU-Abgeordneten machen sich Bild von EU-Regionalförderung in Bulgarien

Location of European Atomic Energy CommunityBildquelle: Wikipedia

Regionalpolitiker und Haushaltskontrolleure des Europäischen Parlaments haben sich Ende September, Anfang Oktober bei Ortsbesuchen in Bulgarien ein Bild von den Problemen des Landes bei der Verwendung von EU-Strukturhilfen gemacht. Die EU-Kommission hatte im Juli entschieden, die EU-Mittel für Bulgarien einzufrieren bis die Regierung unter Beweis stellt, dass sie die ordnungsgemäße Verwendung der EU-Beihilfen gewährleisten kann.

Es geht um über 500 Millionen Euro, die dem neuem EU-Mitgliedsland eigentlich helfen sollten, seine Infrastruktur zu verbessern und wirtschaftlich zum Rest der Union aufzuschließen.

Zwei Behörden, die die EU-Mittel bisher verwalteten, wurde die Zulassung durch die Kommission aberkannt. Bulgarien müsse, hieß es in einer Mitteleilung der EU-Exekutive, noch sehr viel stärker unter Beweis stellen, dass es die EU-Mittel ordnungsgemäß verwalten kann.

Bisher könne das Land noch keine nennenswerten Ergebnisse in der Bekämpfung von Bestechung und organisiertem Verbrechen verzeichnen. Auch bei der Bekämpfung der Korruption auf höchster politischer Ebene habe Bulgarien keine Fortschritte erzielen können, kritisierte die Europäische Kommission. Die Entscheidung die Zahlungen einzufrieren stützte sich insbesondere auf Untersuchungen des EU-Amtes zur Betrugsbekämpfung OLAF.
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Die Kommission hatte bereits im Juli klar gemacht, dass die Zahlungen wieder aufgenommen werden, wenn die Missstände abgestellt worden sind.
Quelle: Europäisches Parlament

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Donnerstag, 7. Februar 2008

Bulgarien und Rumänien kämpfen kaum gegen Korruption

"Bei Korruptionsverdacht auf höchster Ebene oder im Falle organisierter Kriminalität kam es auch weiterhin häufig zu (...) langen Verzögerungen aus verfahrensrechtlichen Gründen", schreibt die Kommission in ihrem Zwischenbericht zur Justiz- und Innenpolitik in Bulgarien.
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Für die wichtigsten Vorhaben zur Verbesserung der Strafverfolgung in Rumänien hat die EU schon mehr als 63 Mio. Euro ausgegeben. Für Bulgarien, wo die organisierte Kriminalität weiter große Probleme macht, waren es sogar mehr als 218 Mio. Euro. Diese Hilfen haben nach Brüsseler Einschätzung zu gewissen Fortschritten bei der Justizreform beigetragen.
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Die Entwicklung in den beiden jüngsten EU-Mitgliedstaaten schade der Glaubwürdigkeit des EU-Erweiterungsprozesses, sagte ein Sprecher der Kommission. Konsequenzen sind jedoch nicht absehbar: "Es wäre zu früh, aus dieser Situation irgendwelche Schlüsse auf künftige Erweiterungen zu ziehen", sagte Chefsprecher Johannes Laitenberger.
Quelle : Welt.de

Bücher: Bulgarien, Sofia

National Statistical Institute (www.nsi.bg)