Dienstag, 26. Januar 2010
Freitag, 17. Oktober 2008
Mehr Europa-Enthusiasten auf dem Balkan als in der EU
Sofia
Bildquelle: WikipediaIn den Balkanstaaten sind die Menschen mehr für die Europäische Union zu begeistern als in den übrigen EU-Ländern. So lautete der Tenor eines Runden Tisches anlässlich der zweitägigen Konferenz "50. Jubiläum des Europäischen Parlaments. Die Sichtweise der Medien" in Sofia, meldete die staatliche Nachrichtenagentur BTA am Dienstag.
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Demnach hält durchschnittlich nur jeder zweite EU-Bürger die EU-Mitgliedschaft für gut. Anders die drei EU-Mitglieder auf dem Balkan, Bulgarien, Rumänien und Griechenland, sowie die drei Kandidatenstaaten Mazedonien, Kroatien und die Türkei: Dort würden rund zehn Prozent mehr "Euro-Enthusiasmus" als in den übrigen EU-Staaten verzeichnet.
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Dabei seien weniger als zehn Prozent der Bulgaren, Rumänen und Albaner jemals außerhalb ihres eigenen Landes gereist, sagte Marchela Abraschewa, Leiterin des Meinungsforschungsinstituts Gallup in Bulgarien
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Quelle: Vienna-Online
Jährliche Inflationsrate der Eurozone im September auf 3,6% gesunken, in der EU auf 4,2%
Die jährliche Inflationsrate der Eurozone lag im September 2008 bei 3,6%, gegenüber 3,8% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,1 betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug im September 2008 0,2%.
Die jährliche Inflationsrate der EU lag im September 2008 bei 4,2%, gegenüber 4,3% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,2% betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug im September 2008 0,3%.
Diese Daten werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.
Preisentwicklung in den EU-Mitgliedstaaten Im September 2008 wurden die niedrigsten jährlichen Raten in den Niederlanden (2,8%), Deutschland (3,0%), Irland und Portugal (je 3,2%) gemessen, und die höchsten in Lettland (14,7%), Bulgarien (11,4%) und Litauen (11,3%). Im Vergleich zu August 2008 ging die jährliche Inflationsrate in siebzehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in zwei unverändert und stieg in acht an.
Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate bis einschließlich September 2008 verzeichneten die Niederlande (2,1%), Portugal (2,9%), Deutschland (3,1%); während die höchsten in Lettland (15,8%), Bulgarien (12,6%), Estland und Litauen (je 10,8%) gemeldet wurden.
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Quelle: Boerse.de
Freitag, 10. Oktober 2008
Immobilien: Starker Preiseinbruch steht bevor
Die Finanzkrise bringt Immobilien-Blasen zum Platzen, macht aber auch rentable Projekte unverkäuflich.
Jahrelang hatte man an der Schwarzmeerküste eine Ferienimmobilie nach der anderen aus dem Boden gestampft. „Nicht alle waren von guter Qualität“, erinnert sich Peter Oberlechner von Wolf Theiss Austria. Das war auch nicht nötig, denn Ausländer kauften zu jedem Preis. Ähnlich war es bei Grundstücken in Bulgarien: Wer sich mit den Behörden gut stellte, erhielt für nahezu alles eine Baugenehmigung. Das brachte die Grundstückspreise zum Explodieren. Auf den teuren Liegenschaften ließen sich die Käufer lieber Einkaufszentren genehmigen als Lagerhallen. Letztere rechneten sich einfach nicht, auch nicht in Randlage.
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Allein in Bulgarien liegen derzeit Immobilienprojekte im Wert von zwei Mrd. Euro auf Eis.
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Krise kommt mit Verspätung
Lagerhallen gibt es hingegen viel zu wenige. Hier könnte man derzeit rentable Projekte realisieren – wenn man sie finanzieren könnte. Auch bei Parkhäusern und hochwertigen Büros gebe es in Bulgarien Nachholbedarf, berichtet Oberlechner.
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Die ganze Region ist mit guten Wohnungen unterversorgt. Immerhin gibt es 34 Millionen renovierungsbedürftige Plattenbauten
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„Man bekommt momentan einfach keine Finanzierungen“, sagt Oberlechner. Die Banken machen keinen Unterschied mehr zwischen rentablen und unvernünftigen
Projekten.
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Darauf setzen auch die wenigen Käufer, die noch genug Eigenkapital haben: Sie hoffen auf Notverkäufe und darauf, dass Immobilienprojekte bald nicht nur zu einem „vernünftigen“ Preis zu realisieren sind, sondern noch viel günstiger. So floss im ersten Halbjahr 60 Prozent weniger Geld in den osteuropäischen Immobilienmarkt als im ersten Halbjahr 2007. Ähnlich starke Rückgänge gab es allerdings auch in Deutschland oder Großbritannien. Im zweiten Halbjahr dürfte es noch stärkere Einbrüche geben, meinen die Experten.
Quelle Die Presse
EU-Abgeordneten machen sich Bild von EU-Regionalförderung in Bulgarien
Bildquelle: Wikipedia
Regionalpolitiker und Haushaltskontrolleure des Europäischen Parlaments haben sich Ende September, Anfang Oktober bei Ortsbesuchen in Bulgarien ein Bild von den Problemen des Landes bei der Verwendung von EU-Strukturhilfen gemacht. Die EU-Kommission hatte im Juli entschieden, die EU-Mittel für Bulgarien einzufrieren bis die Regierung unter Beweis stellt, dass sie die ordnungsgemäße Verwendung der EU-Beihilfen gewährleisten kann.
Es geht um über 500 Millionen Euro, die dem neuem EU-Mitgliedsland eigentlich helfen sollten, seine Infrastruktur zu verbessern und wirtschaftlich zum Rest der Union aufzuschließen.Zwei Behörden, die die EU-Mittel bisher verwalteten, wurde die Zulassung durch die Kommission aberkannt. Bulgarien müsse, hieß es in einer Mitteleilung der EU-Exekutive, noch sehr viel stärker unter Beweis stellen, dass es die EU-Mittel ordnungsgemäß verwalten kann.
Bisher könne das Land noch keine nennenswerten Ergebnisse in der Bekämpfung von Bestechung und organisiertem Verbrechen verzeichnen. Auch bei der Bekämpfung der Korruption auf höchster politischer Ebene habe Bulgarien keine Fortschritte erzielen können, kritisierte die Europäische Kommission. Die Entscheidung die Zahlungen einzufrieren stützte sich insbesondere auf Untersuchungen des EU-Amtes zur Betrugsbekämpfung OLAF.
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Die Kommission hatte bereits im Juli klar gemacht, dass die Zahlungen wieder aufgenommen werden, wenn die Missstände abgestellt worden sind.
Quelle: Europäisches Parlament
Mittwoch, 18. Juni 2008
Familienhaus für Freizeit & langen Urlaub, nur 25 km von der Hauptstadt
Image Wikipedia

Mehr Information:
Freitag, 9. Mai 2008
Der Nationalpark Pirin in Bulgarien
Image via Wikipedia
Der nördliche Teil des Piringebirges wurde 1962 zum Nationalpark erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste der Weltnaturerbe aufgenommen. Im April beginnt in einem kleinen Dorf am Fuße des Pirin der Auftrieb der Karakachanherde.
Der Name erinnert an die Karakachani, die nomadisierenden Hirten der Region, die früher mit ihren Schafen, Pferden und Hunden über das Gebirge im Südwesten Bulgariens zogen. Seit einigen Jahren werden die besonders zähen Haustiere im Pirin wieder gezüchtet. Die kräftigen, furchtlosen Karakachanhunde sollen Viehherden aus den umliegenden Dörfern vor Wölfen schützen, denn mehrere kleinere Rudel und einige Einzelgänger streifen durch die dichten Wälder des Nationalparks, in dessen östlichem Teil auch ein paar Bären mit ihren Jungen unterwegs sind.
An den Karstfelsen in den unteren Lagen des Pirin brüten die bei uns sehr seltenen Adlerbussarde, auf den Plateaus in der alpinen Zone haben die Gämsen ihr Revier, und im mediteranen Klima des südlichen Teils des Gebirges fühlen sich die Äskulapnattern wohl, die auf der Balkanhalbinsel noch größer als in Mitteleuropa werden.
Mittwoch, 16. April 2008
Die getöteten DDR-Bürger
Es gehört zu den dunklen Kapiteln der jüngeren bulgarischen Geschichte: Die getöteten DDR-Bürger, die über das Urlaubsland Bulgarien die Flucht in den gelobten Westen versucht hatten. Viele Bürger aus Ostdeutschland kamen Jahrzehnte lang als Urlauber hierher, um am Schwarzen Meer die Sonne zu genießen. Doch für einige von ihnen war das damals kommunistische Land vor allem wegen seiner Landesgrenzen zum Westen attraktiv. Ihr Versuch, über Bulgarien nach Griechenland oder in die Türkei zu fliehen, scheiterte oft, weil auch diese Außengrenze des Warschauer Paktes zur NATO strengstens bewacht wurde.
Wie viele DDR-Bürger bis 1989 an den Grenzen des damaligen "Bruderlandes" getötet wurden, ist auch fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kommunismus immer noch nicht bekannt.
Quelle: n-tv.de
Mittwoch, 2. April 2008
Bulgarien investiert in den Tourismus – Österreich kann davon profitieren
Österreichisches Know-how in Bulgarien gefragt – Investitionen in Winter- und Wellness-Tourismus, zusätzlich stehen EU-Fördergelder bereit
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Für Bulgarien wird der Tourismus ein zusehends ähnlich wichtiger Wirtschaftsfaktor wie für Österreich. Gegenwärtig erfolgen gerade in Bulgariens Gebirgsregionen hohe Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und in den Bau von Hotels und Zusatzeinrichtungen. „Österreichisches Know-how ist dabei gefragt und die Chancen für österreichische Unternehmen an Projekten teilzuhaben stehen gut“, berichtet Michael Angerer, österreichischer Handelsdelegierter in Bulgarien. Besonders gute Chancen sieht Angerer in den Bereichen Wintertourismus sowie Kur- und Wellness-Tourismus. Angerer: „Ein zusätzliches ‚Zuckerl’ ist diesbezüglich, dass mit hohen Förderungen aus EU–Strukturfonds gerechnet werden kann.“
Aus diesem Grund hatten die Außenwirtschaft Österreich (AWO) und die österreichische Außenhandelsstelle Sofia eine Wirtschaftsmission für österreichische Unternehmen organisiert, um sich vor Ort ein Bild von den Möglichkeiten zu Kooperationen oder Export zu machen. Angerer: „Unsere Wirtschaftsmission war die ideale Möglichkeit den österreichischen Teilnehmern Entscheidungsträger der bulgarischen Gemeinden, Investoren sowie potentiellen Vertriebspartnern vorzustellen.“ Neben dem Schwerpunkt Tourismus wurden auch Projekte im Abwasser- und Abfallwirtschaftsbereich präsentiert.
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Quelle: oe-journal
Dienstag, 1. April 2008
Uniqa steigert sich in Bulgarien
Wien - Die Tochtergesellschaften der Versicherungsgruppe UNIQA in Bulgarien, UNIQA Insurance plc und UNIQA Life Insurance plc, haben 2007 nach vorläufigen Daten ihre Prämieneinnahmen gemeinsam um mehr als 44 Prozent auf fast 61 Mio. Euro gesteigert. Das teilte die UNIQA heute, Freitag, mit. Der gesamte Versicherungsmarkt Bulgariens habe sich im Vergleich dazu mit knapp über 20 Prozent nur halb so schnell entwickelt.
Quelle: der Standard.at
Osten bleibt Wachstumsmarkt. Rumänien und Bulgarien bleiben unter ihren Möglichkeiten
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Mit 17,6 Milliarden Euro Handelsumsatz übertrifft sie das gemeinsame Ergebnis von Rumänien und Bulgarien, beides Länder mit deutlich größeren Marktpotenzialen.
Die Integrationseffekte der Europäischen Union haben in diesen beiden Staaten noch keine entscheidenden Vorteile für den Außenhandelsumsatz gebracht, sie bleiben weiterhin unter den Möglichkeiten.
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Doch eine solche Integration braucht Zeit: Obwohl Rumänien als größter nationaler Markt in Südosteuropa schon ein Handelsvolumen von 11,6 Milliarden Euro erzielt, bedeutet dieser Wert eine Stagnation. Auch Bulgarien kann ein Plus von 4,0 v.H. für den Außenhandelsumsatz vorweisen. Dennoch legt die absolute Größenordnung von knapp 3,8 Milliarden Euro nahe, dass die Integrationseffekte durch die EU-Mitgliedschaft bisher noch nicht erreicht werden konnten.
Quelle Ost-West Contact
Donnerstag, 27. März 2008
Bulgarien bewirbt sich für Olympische Winterspiele 2018
Dem staatlichen bulgarischen Amt für Jugend und Sport zufolge hat die Hauptstadt Sofia dem Internationalen Olympischen Komitee ihre Bewerbung um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 vorgelegt.
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Quelle:German.China.org
Bulgarien ratifiziert EU-Vertrag von Lissabon
Bulgarien hat am Freitag den Vertrag von Lissabon zur Reform der Europäischen Union ratifiziert. Das Parlament in Sofia billigte das Reformwerk mit 195 zu 15 Stimmen, 30 der 240 Abgeordneten waren abwesend. Der Vertrag sei die Grundlage, die EU effektiver, transparenter und zugänglicher zu machen, sagte Ministerpräsident Sergej Stanischew vor der Abstimmung. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso begrüßte den Schritt in einer Stellungnahme.
Quelle:PR Inside
Samstag, 15. März 2008
Der Bundesrat will das bilaterale Abkommen zur Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien ausdehnen.
Der Bundesrat will das bilaterale Abkommen zur Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien ausdehnen. Erneut werden bei dieser Frage von der Regierung nicht die Interessen der Schweiz sondern diejenigen der EU vertreten. Dieser Beschluss kommt einer Kapitulation vor den Forderungen der Europäischen Union gleich. Die SVP verurteilt den Beschluss des Bundesrates, welcher zustande kam, ohne dass die unhaltbaren Forderungen der EU im Steuerbereich vom Tisch sind.
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Solange diese Situation anhält, dürfen keine weiteren Zusagen gemacht werden. Die Europäische Union muss in der Steuerfrage jetzt sofort und klar zurückstecken. Ohne die unwiderrufliche, verbindliche Verpflichtung der EU, dass die steuerliche Souveränität der Schweiz nicht weiter in Frage gestellt wird, kann die Personenfreizügigkeit keinesfalls auf Rumänien und Bulgarien ausgeweitet werden. Es ist daran zu erinnern, dass mit diesem Beschluss allen Bürgerinnen und Bürgern von Rumänien und Bulgarien das Recht gegeben wird, in die Schweiz einzuwandern, um hier zu arbeiten!
Quelle: Schweizerische Volkspartei
Freitag, 14. März 2008
Bulgariens halbherzige Stasi-Aufarbeitung
Seit Anfang 2007 sollte alles anders werden, doch der Umgang mit den alten Stasi-Akten ist in Bulgarien immer noch schwierig: Die neuen Aktenverwalter sind oftmals die alten Spitzel. Eine kleine Gruppe hält dagegen.
Fast 50 Jahre lang hat der kommunistische Geheimdienst Dhurjavna Sigurnost Bürgerinnen und Bürger der Volksrepublik Bulgarien bespitzelt und die Informationen in Akten angelegt. Ende der 80er Jahre verordnete sich die kommunistische Staatsführung Bulgariens eine "Wende" - die Bulgarische Kommunistische Partei gab sich einen neuen Namen, taufte die 'Volksrepublik' in 'Republik Bulgarien' um und schaffte die bulgarische Stasi offiziell ab. Ihre offiziellen und inoffiziellen Mitarbeiter bekamen Posten in der Politik und in Führungspositionen der bulgarischen Wirtschaft. Die Geheimdienstakten liegen seitdem weitgehend unter Verschluss, verwaltet von so genannten Nachfolgeorganisationen des Dienstes.
Nach viel Streit und Diskussion im bulgarischen Parlament sollen die Akten nun, 17 Jahre nach der "Wende", erforscht und öffentlich zugänglich gemacht, Namen von Mitarbeitern und Spitzeln im Internet veröffentlicht werden. Ein Gesetz für "Zugang und Deklassifizierung der Dokumente und Offenlegung der Beziehungen bulgarischer Bürger zum früheren Staatssicherheits- und Nachrichtendienst der Bulgarischen Volksarmee" trat am 1. Januar 2007 in Kraft - an dem Tag als Bulgarien der EU beitrat.
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Quelle: Deutsche Welle
Donnerstag, 13. März 2008
Wie Bulgarien vor 65 Jahren seine Juden rettete
Moralische und politische Stigmatisierung
Es war der damalige Vize-Parlamentschef Dimitar Peschew, der der Rettung der Juden aus den Gebieten um Polwdiw (Plovdiv) und Kjustendil in Süd- bzw. Westbulgarien den Weg bereitete. "Wir können nicht glauben, dass es Pläne gab, diese Menschen von Bulgarien wegzuschicken. Ein solcher Akt würde Bulgarien zu Unrecht stigmatisieren, moralisch wie auch politisch", lautete die Deklaration von Anfang März 1943. Auf sie folgte eine Petition gegen die Deportation der Juden.
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Peschew starb 1973 einsam, verarmt und ohne je offizielle Anerkennung erfahren zu haben, in Sofia.
Quelle: der Standard
Mittwoch, 12. März 2008
Volksbank sucht in der Ukraine, Bulgarien und Moldawien
"Die internationale Finanzkrise betrifft uns nicht", freut sich Friedhelm Boschert, Vorstandsvorsitzender der Volksbank International Gruppe (VBI), um sofort nachzusetzen, "außer bei der Refinanzierung, so wie alle anderen auch." Tatsächlich legt die Volksbank International, über die bei der Volksbank AG die Osteuropageschäfte gesteuert werden, eine lupenreine Wachstumsbilanz für das vergangene Jahr vor. Von Krise ist in den Zahlen nichts zu lesen.
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Die internationale Finanzmarktkrise präsentiert sich für VBI dabei als Belastung und als Chance gleichzeitig. Denn seit Beginn der Krise im vergangenen Sommer seien nun weniger Institute als Käufer für Banken in Osteuropa unterwegs, die Preise für Akquisitionen würden damit erstmals stagnieren. "In der Ukraine, Bulgarien und Moldawien gibt es Banken, die uns interessieren könnten", meint der VBI-Chef. Zukäufe würden über die Eigentümerbanken finanziert werden. Über einen Börsengang gebe es "derzeit überhaupt keine Diskussion".
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Quelle: Wirtschafts Blatt
Bulgarien erlebt einen rasanten Wirtschaftsboom
Bulgarien erlebt einen rasanten Wirtschaftsboom, doch nicht nur die Löhne, auch die Preise schnellen in die Höhe, im öffentlichen Sektor tut der Wandel weh
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In Bulgarien kann man zurzeit als Bauarbeiter reich werden, als Lehrer hingegen läuft man Gefahr, völlig zu verarmen. Während viele Firmen dringend Facharbeiter suchen und bereit sind, Löhne wie in Westeuropa zu zahlen, muss ein Professor mit etwa 160 Euro auskommen
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Bulgarien gilt spätestens seit dem EU-Beitritt 2007 als makroökonomisches Wunderkind. Das Wirtschaftswachstum lag 2007 bei 6,3 Prozent. "Durchschnittlich sind die Einkommen um 20 Prozent gestiegen", sagt der Ökonom Alexander Stoyanov vom Forschungsinstitut Vitosha in Sofia zum Standard. Auch die Pensionisten hätten mehr Geld zur Verfügung. "Es gibt keinen Teil der Gesellschaft, der nicht profitiert hat." Doch auch die Preise sind so hoch wie noch nie. "Die Kosten für Konsumgüter, Essen, Energie und Elektrizität sind gestiegen", so Stoyanov. Die Lebensmittel verteuerten sich von 2006 auf 2007 um sieben Prozent. Die Bulgaren verwenden nun ein Drittel ihrer Einkommen für Nahrungsmittel.
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Aber auch die Ausgaben fürs Wohnen stiegen um etwa zwölf Prozent. Der Immobilienagentur Orvitex zufolge zogen die Immobilienpreise zwischen 2004 und 2007 sogar um 300 Prozent an. Zurzeit stünden mehr als 25 Prozent der Mietwohnungen leer. Nun erwarten Ökonomen, dass die Spekulationsblase im Immobilienbereich platzt und die Wohnungspreise wieder sinken. Aber so weit ist es noch nicht.
Quelle: Der Standard
Dienstag, 11. März 2008
Bulgarisches Generalkonsulat und Inline Sales GmbH bieten Unterstützung für Unternehmen
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Galina Laleva, Handelskonsulin am Generalkonsulat der Republik Bulgarien in München erklärt: „Der bulgarische Markt gewinnt mit der Zeit immer mehr an Investitionsattraktivität für deutsche Unternehmen. In den letzten Jahren hat es Bulgarien geschafft, eine makroökonomische und finanzielle Stabilität zu erreichen.
Chancen für deutsche Unternehmen bestehen neben attraktiven Steuersätzen in der positiven Wirtschaftsentwicklung von Bulgarien - bedingt durch: ein niedriges Lohnniveau, eine niedrige Inflationsrate, vorhandene Marktnischen, eine stabile Währung, gute Land-, See- und Luftverbindungen (durch attraktive Infrastrukturprojekte in den Bereichen Transport, Telekommunikationen und Energiewirtschaft), Steuerpräferenzen für priorisierte Projekte ausländischer Investoren, gut ausgebildete Fachkräfte und eine hohe Qualifikation der Arbeitskräfte.“
Handelskonsulin Laleva weiter: „Bulgarien und Bayern pflegen seit Jahren gute wirtschaftliche Beziehungen. Die bilaterale ökonomische Zusammenarbeit entwickelt sich dynamisch. Bulgarien gehört zu den Top Ten der mittel-, ost- und südosteuropäischen Handelspartner Bayerns. Über 800 bayerische Unternehmen pflegen enge Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu Bulgarien.
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Die Inline Sales GmbH bietet ihren Kunden in Zentral- & Ost-Europa neben Beratungs- und Coaching-Dienstleistungen in Modulen alle Bestandteile der Wertschöpungskette in Marketing und Vertrieb als frei verfügbare Ressourcen an.
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Quelle: Presse Box
Generalkonsulat der Republik Bulgarien
Walhallastraße 7
80639 München
Tel. (089) 17 11 76 14
Fax (089) 15 50 06
weiter http://www.botschaft-bulgarien.de
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Freitag, 7. März 2008
257 Millionen für Rumänien und Bulgarien
bern. Der Bundesrat will die beiden neuen EU-Staaten Rumänien und Bulgarien mit 257 Millionen unterstützen. Der Beschluss stösst ausser bei der SVP auf Zustimmung.
Die Rede war von bis zu 350 Millionen Franken, doch jetzt sind es nur deren 257: So viel will der Bundesrat als Kohäsionsbeitrag an Bulgarien und Rumänien bezahlen – und zwar verteilt über zehn Jahre. Der Beitrag ist aber nicht aus Spargründen kleiner als erwartet: Die Messlatte setzte letztlich der Nicht-EU-Staat Norwegen. Norwegen hat sich entschieden, seine Leistungen für die EU-Länder im Osten um 25,7 Prozent aufzustocken.
Quelle: TagblattDagegen haben beide Staaten mit Wachstumsraten von jeweils etwa fünf Prozent ein grosses Potenzial als Wirtschaftspartner. Der bilaterale Handel der Schweiz mit Bulgarien und Rumänien wuchs von 2001 bis 2007 um jährlich 15 Prozent, wobei die Schweiz heute einen jährlichen Exportüberschuss von rund 650 Millionen Franken aufweist.
Quelle: Schweizer Fernsehen

